Alte Nasszellen zu sanieren oder auf alten Dachböden ein neues Bad einzubauen, sind anspruchsvolle Aufgaben. Mit den richtigen Materialien und Hilfsmitteln aber problemlos zu realisieren.

Wandverkleidung

Hohe Feuchtigkeit und Nässe in Räumen wie Küchen und Bädern erfordern genau auf diese Beanspruchungen abgestimm­te Lösungen im Trockenbau. Besonderes Au­genmerk ist auf die Einflüsse durch chemische Einwirkungen sowie den Feuchteschutz zu le­gen. Diese sind maßgebend für die Auswahl der einzusetzenden Materialien und Baustoffe. De­cken und Wände müssen diesen Anforderungen über den gesamten Lebenszyklus gerecht wer­den. Die perfekt aufeinander abgestimmten Systemkomponenten (von Spezialplatten und Unterkonstruktionen über Spachtelmassen bis hin zu Schrauben) von Knauf ge­ben Sicherheit in der Planung und Ausfüh­rung von Trockenbausystemen bei der Badsanierung.

Top 2000 Super GKFI.
Top 2000 Super GKFI wird eingesetzt in allen Bereichen des Innenausbaus bei gesteigerten Brandschutzanforderungen in Bädern und Küchen. Foto: Knauf

Feuchte- und Brandschutz

Die handliche, imprägnierte, grüne Universal-Feuerschutzplatte Knauf Top 2000 Super (GKFI) ist geeignet zum Einsatz vom Keller bis zum Dach. Durch ihre Imprägnierung kann sie auch gut im Bad und in der Dusche eingesetzt werden. Durch ihren faserverstärkten Aufbau ist die Platte extrem stabil und erfüllt je nach System höchste Ansprüche an Brandschutzanforderungen.

Bei diesen Platten wurde der Gipskern zusätzlich gegen Feuchtigkeit imprägniert.
Bei diesen Platten wurde der Gipskern zusätzlich gegen Feuchtigkeit imprägniert. Sie werden einfach auf dem Metallständerwerk montiert. Foto: Knauf

Die Platte kann zur Wand- und Deckenbekleidung auf Unterkonstruktionen eingesetzt werden oder auch zur Beplankung von nichttragenden Innenwänden. Sie dient auch zur Wandbekleidung, wenn unebene Flächen ausgeglichen werden müssen. Die Platte kommt auch als Vorwandinstallation vor einer bereits stehenden Wand zum Einsatz. Oder auch als Vorsatzschale zum Verkleiden freiliegender Rohre bei der Badsanierung.

Vorwandinstallation – ideal für die Badsanierung

Diese Konstruktionen sind aus dem modernen Innenausbau nicht mehr wegzudenken. Selbst hoher Installationsaufwand in Bad und Küche findet in Knauf-Wänden ausreichend Platz, ganz ohne Schlitzeklopfen. Zudem ermöglichen passgenaue Zubehörteile einen schnellen Einbau von Waschtischen, WC und Bidet. Zusätzliche Dämmung, z. B mit Mineralfaser, verhindert Schallübertragung (Leitungswassergeräusche). Und nachträgliche Reparaturen sind einfach durchzuführen – lediglich die Gipsplattenbeplankung ist zu entfernen. Eine Metallständerunterkonstruktion wird entweder raumhoch oder halbhoch vor eine bereits bestehende Wand gesetzt. Die Vorwandinstallation kann gedämmt, beplankt und später gefliest werden.

Gipsplatten und Montagewände mit Unterkonstruktion.
Gipsplatten und Montagewände mit Unterkonstruktion für den perfekten Ausbau von Bad und Küche. Foto. Knauf

Fliesen an Wand und Boden

Zu den beliebtesten Wand- und Bodenbelägen im Sanitärbereich gehören immer noch die Fliesen. Selbst im Spritzwasserbereich bieten sie einen zuverlässigen und zugleich dekorativen Schutz, vorausgesetzt, sie sind richtig verlegt.

Verkleben der Fliesen

Das Verkleben der Fliesen muss mit einem zementären, flexiblen Kleber erfolgen. Dafür bietet sich Knauf Flexkleber extra an. Der hochflexible Dünnbettmörtel ist extra ergiebig und besonders haftstark. Es wird immer nur so viel Kleber aufgezogen wie in der offenen Verarbeitungszeit mit Fliesen belegt werden kann. Bildet sich auf den Kleberstegen eine Haut (Fingerprobe), ist die Haftung nicht mehr gegeben – das bereits aufgetragene Material muss entfernt und frischer Kleber aufgetragen werden. Den Kleber in der erforderlichen Dicke mit der Zahlspachtel aufkämmen. Die Fliesen in das Kleberbett einschieben.

Fliesenflächen verfugen

Wände werden mit Knauf Deco Flexfuge verfugt, Böden hingegen mit Knauf Flexfuge schnell. Anschlussfugen müssen elastisch mit Knauf Sanitär-Silicon abgedichtet werden.Vor dem Verfugen den Fliesenkleber vollständig austrocknen lassen – Restfeuchte könnte zu einer Verfärbung des Fugenmörtels führen. Angemischtes Fugenmaterial mit Fugbrett auftragen und mit diagonalen Bewegungen kreuz und quer in die Fuge einschlämmen.

Sobald der Fugenmörtel auf dem Belag matt antrocknet (Fingerprobe), mit leicht angefeuchtetem Schwammbrett reinigen.
Überflüssiges Material diagonal zu den Fliesen abnehmen. Sobald der Fugenmörtel auf dem Belag matt antrocknet (Fingerprobe), mit leicht angefeuchtetem Schwammbrett reinigen. Foto Knauf

Bewegungsfugen

Damit Fugen, die mechanischen Bewegungen und Temperaturschwankungen (z.B. Eckfugen, Anschlüsse zu Sanitärobjekten) ausgesetzt sind, nicht reißen, werden diese Bewegungsfugen mit dauerelastischen Silikonen ausgespritzt. Knauf Sanitär-Silicon weist sich durch seine pilz- und bakterienhemmenden Eigenschaften als perfektes Silikonmaterial für den Sanitärbereich aus. Auf die zementären Fugen abgestimmt, ist Knauf Sanitär-Silicon in verschiedenen Farben erhältlich.

Mit dauerelastischem Silikon ausspritzen.
Bewegungsfugen mit dauerelastischem Silikon ausspritzen. Foto Knauf

Der Beitrag entstand in Kooperation mit Knauf-Bauprodukte

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