Der Herbst kommt. Wir verbringen wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Höchste Zeit also, die Wand im Lieblingszimmer neu zu gestalten.

Ein Zuhause soll nicht nur gemütlich, sondern auch einzigartig sein. Dafür reicht manchmal schon das besondere Design einer Wand. Mit diesen kreativen Tipps können Sie Ihre Wand gestalten – mit Farbe oder Tapete.

Muster und Farbeffekte liegen wieder voll im Trend – auch an der Wand. Dabei kann man selbst entscheiden, ob man seine Wand lieber mit Tapete oder Farbe gestalten möchte. Ob Ton-in-Ton oder knallbunt, erlaubt ist, was gefällt. Farbige Effekte an der Wand lassen jeden Raum in neuem Licht erstrahlen und geben ihm eine besondere Atmosphäre. Man kann die Effekte sparsam einsetzen oder die Designs auf ganze Wände anbringen.

In leuchtenden, bunten Farben passen die Trends gut in Kinder- und Jugendzimmer, in dezenteren Farben sind sie auch für alle anderen Räume perfekt geeignet. Außerdem ist es empfehlenswert, nur eine Wand mit einem solchen Effekt zu versehen, damit der Raum nicht überladen wirkt.

Ombré in zarten Tönen
Die hellen Farbtöne der Tapete „Skymning“ aus der Kollektion „Carl“ passen perfekt zur minmalistischen Einrichtung. Foto: Sandbergwallpapers

Trend #1: Wand gestalten mit geometrischen Mustern

Designs, die größtenteils aus geometrischen Formen bestehen, sorgen für eine moderne Atmosphäre und sind zurzeit auch auf vielen Tapeten zu finden. Es gibt dabei unzählige Varianten: von filigranen über abstrakte bis hin zu großflächigen Formen. Dazu passen Dekorationsartikel in Uni-Farben oder mit anderen geometrischen Mustern. Außerdem sollte man die Möbelstücke einfarbig und schlicht halten – so bleibt die Wand im Fokus.

Alternativ zur Tapete kann man eine Wand auch selbst gestalten, indem man ein Muster an die Wand malt. Selbstgemalte geometrische Formen sind ein Hingucker und dazu ein Unikat. Mit ein paar Tipps und ein wenig Übung gelingen auch kompliziertere Muster. Man braucht dafür neben der Farbe nur Abdeckfolie, Kreppband, Pinsel oder Rolle. Wenn Sie die Wand in mehreren Farben gestalten möchten, können Sie beispielsweise den Vollton und seine Abstufungen wählen, um sicherzugehen, dass die Farben perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Und so geht’s:

  1. Den Boden mit der Abdeckfolie abkleben.
  2. Mit dem Kreppband die gewünschten Formen an die Wand kleben. (Das können Streifen, Fünfecke, Achtecke etc. sein oder man klebt z.B. mit dem Kreppband lange Streifen in allen Richtungen über die Wand und erhält so ein Wandbild aus verschiedenen großen Dreiecken).
  3. Die abgeklebten Flächen nach Belieben anmalen und gestalten.
  4. Das Kreppband abziehen bevor die Farbe ganz getrocknet ist, um saubere Kanten zu erhalten.

 

Trend #2: Wand gestalten mit Farbverläufen

Farbverläufe, der sogenannte Ombré-Style, ist der zweite neue Wandtrend. Was schon länger in der Mode Einzug gehalten hat, darf nun auch endlich an die Wand. Es gibt Ombré-Designs in den verschiedensten Ausführungen und Farben. Die dezenteren Looks verlaufen in der Regel von einem hellen Ton graduell zu Weiß. Wer nach einem extravaganten Design sucht, der kann einen Verlauf in kräftigen Tönen, zum Beispiel von Dunkelblau zu Dunkelrot, wählen. Die Auswahl an Designertapeten und Wandbildern ist groß und es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Am besten kombiniert man den Look mit schlichten Möbelstücken in ähnlichen Farbtönen. Oft werden weiße oder graue Möbelstücke gewählt, da der Farbverlauf so besonders gut zur Geltung kommt.

Auch mit diesem Trend kann man die eigene Wand mit wenigen Handgriffen gestalten. Für den selbstgemalten Farbverlauf benötigt man drei bis vier Abstufungen einer Farbe (selbstgemischt oder fertig gekauft), Abdeckfolie, Kreppband, Pinsel und Rolle sowie einen befeuchteten Schwamm.

Und so geht´s:

  1. Den Boden mit der Abdeckfolie abkleben.
  2. Den gewünschten Bereich an der Wand mit Kreppband abkleben.
  3. Innerhalb des Bereichs die Farbe von hell nach dunkel oder umgekehrt auftragen.
  4. Die Übergänge mit dem feuchten Schwamm, wahlweise auch einem Tuch, verwischen. Wie weich oder hart man die Übergänge gestalten möchte, ist dabei jedem selbst überlassen.

Egal ob man tapeziert oder streicht, ein solches Projekt macht etwas Mühe und ist nicht immer ganz leicht. Aber am Ende hat man ein einzigartiges Kunstwerk an der eigenen Wand – es lohnt sich also.

 

Das könnte Sie auch interessieren

TEILEN