Der beste Sonnenschutz für die Terrasse.

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Sonnenschutz Terrasse.
Ampelschirme - ohne störenden Mittelmast - bieten oft die praktischste Lösung, eine hausferne Sitzgruppe zu beschatten. Foto: Zangenberg

And the living is easy – wenn man für den nötigen ­Sonnenschutz auf der Terrasse gesorgt hat. Mit den frischen Farben und komfortablen Funktionen moderner Markisen & Co kann man immer cool bleiben.

Gestreift oder kariert, fröhlich oder elegant, bunt oder naturnah gefärbt – in tollen Dessins sind sie zu haben und heizen damit die sommerliche Hochstimmung auf der Terrasse an: Markisen. Unterschieden wird zwischen Standardstoffen, die lediglich wasser- und schmutzabweisend imprägniert sind und speziell beschichteten Stoffen, die wasserdicht sind. Aber auch erstere halten einen plötzlichen Regenschauer bei einer Gartenparty schon einmal aus – nur sollten keine „Wassersäcke“ entstehen, d.h. das Wasser sollte ablaufen können. Die Konstruktionsarten gliedern sich in einerseits die offene Gelenkarmmarkise und andererseits Gelenkarmmarkisen, die für das aufgewickelte Markisentuch eine Schutzvorrichtung in Form einer Hülse, Halbkassette oder Vollkassette bieten. Letztere ist die „Luxus“-Version: Das Kassetten- oder Kastengehäuse ist bei Nichtbenutzung völlig geschlossen und schützt die komplette Markise und die Mechanik vor der Bewitterung.

Der dreht und kippt sich, wie man es gerade braucht: Ein Sonnenschirm ist der flexibelste Sonnenschutz und sollte für kleinere Einsatzbereiche immer zusätzlich zur Verfügung stehen. Foto: Glatz
Der dreht und kippt sich, wie man es gerade braucht: Ein Sonnenschirm ist der flexibelste Sonnenschutz und sollte für kleinere Einsatzbereiche immer zusätzlich zur Verfügung stehen. Foto: Glatz

Eine Handkurbel wird heute lediglich noch mitgeliefert, um einen eventuellen Stromausfall kompensieren zu können. Denn im Normalfall wird die Markise mit der Kraft eines elektrischen Motors aus- und eingekurbelt“. Und das kann nicht nur über einen Schalter und/oder eine Fernbedienung per Funk gesteuert werden, sondern mittlerweile sogar per WLAN/Smarthome-Steuerung bzw. über das Smartphone. Per Funk funktioniert auch ein Regen-, Wind- und Sonnenwächter. So haben Sie die Möglichkeit, die Markise zu programmieren und sie je nach Wetter und Windbedingungen voll automatisiert ein- beziehungsweise ausfahren zu lassen. Direkt am Haus angebracht, schützt sie auch die Wohnräume vor Hitze. Mittlerweile gibt es aber sogar frei stehende Modelle. Markisen und ihre Montage sind in verschiedene Windwiderstandsklassen eingeteilt, von Klasse 0 (Die Markise darf bei Wind nicht genutzt werden) bis hin zu Klasse 3 (Die Markise darf bis Windstärke 6 ausgefahren bleiben). Achten Sie bei der Auswahl auch auf das CE-Prüfzeichen. Viele Komfortoptionen wie ein zusätzlicher Vertikal-Volant – der vor sehr tief Sonne oder neugierigen Nachbarsblicken schützt –, Beleuchtung und Heizstrahler runden die breit gefächerte Markisenwelt ab.

Schutz vor Sonne und Regen

Wenn man bei jedem Wetter ganz gelassen im Freien sitzen möchte, bietet sich eine Pergola oder ein Terrassendach an – natürlich mit der entsprechenden Beschattung. Ein Sonnenschutz, der über oder auch unter dem Glasdach bei Bedarf ausgefahren oder verspannt wird, ist vor allem in Südlage unerlässlich. Auch sonnenverträgliche Rankpflanzen können hier als gemütliche Beschattung dienen – die sind dann allerdings nicht, wie die textile Variante, nach Bedarf einfach zur Seite zu schieben und verdunkeln daher zu jeder Zeit auch die Innenräume. Acryl-Stegplatten als Bedachung oder, für kleinere Objekte, auch Polycarbonat-Stegplatten sind günstig, schlagfest und robust. Auch PVC-Bespannungen sind möglich, die das ganze System dann flexibler machen und den Sonnenschutz gleich inklusive bieten. Eine Glasdachkonstruktion ist teurer, sieht aber eben auch hochwertig und elegant aus. Verbundsicherheitsglas ist UV-beständig, wetterfest, isolierend und so belastbar, dass es mit einer elegant unauffälligen Konstruktion gehalten werden kann.

Mit Schirm und Segel

Sonnensegel bieten einen einigermaßen flexiblen Sonnenschutz und sind gerade groß in Mode, egal ob fest verspanntes Sonnenschutzsegel (Sonnensegel) oder ein bewegliches, in Edelstahlseilen geführtes Faltsonnensegel. Achtung: Da Sonnensegel aus Markisenstoffen sich etwas dehnen beim abspannen, sollten Sie an jeder Seite von Ihren gemessen Maßen ein paar Zentimeter abnehmen (eine sogenannte Nachspannreserve). Ein Sonnensegel, das zwischen den fertigen Einhängepunkten zu groß gemessen wurde, kann nicht verspannt werden. Dagegen kann ein etwas zu kleines Segel jederzeit mit Karabinerhaken verlängert werden. Ein wasserabweisendes Segel aus Polyester oder Acrylmarkisentuch ebenso wie ein wasserdichtes Sonnensegel bieten sich an, will man die Terrasse auch bei weniger gutem Wetter nutzen. Und last but not least: Am flexibelsten einsetzbar zwischen Pool, Garten und Terrasse ist der „gute alte“ Sonnenschirm, der auch jederzeit mit bzw. gegen den Sonnenstand in Neigung und Drehrichtung angepasst werden kann. Zusätzlich zu einer Markise rundet er den notwendigen Sonnenschutz rund um Terrasse und Garten optimal ab.

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