Besonders im Sommer benötigt der Gartenteich Pflege, sonst droht der Sauerstoffgehalt abzusinken, was zum Umkippen des Teiches führen kann. 

Durch das Absinken des Sauerstoffgehalts wird das biologische Gleichgewicht im Teich zerstört. Dies bemerkt man unter anderem dadurch, dass das Wasser trüb ist und sich vermehrt Algen bilden. Jedoch es gibt verschiedene effiziente Möglichkeiten, um dagegen vorzugehen.

Pflege von Teichpflanzen
Zu einem Gartenteich gehören auch Wasserpflanzen. Damit diese den Teich nicht aus dem Gleichgewicht bringen, müssen sie regelmäßig zurückgeschnitten werden. Foto: Getty/ Spiderplay

Zum einen sollten Teichpflanzen regelmäßig zurückgeschnitten werden, da verfaulte Pflanzenteile oder Laub zu einem Nährstoffüberschuss im Teich führen können und übermäßiges Algenwachstum begünstigen.

Falls sich bereits Fadenalgen gebildet haben, sollten diese mithilfe eines Keschers entfernt werden. Ein Phosphatbinder kann zudem vorbeugend gegen Algenwachstum eingesetzt werden.

Darüber hinaus setzen sich Futter und Pflanzenreste sowie Fischkot als Schlamm am Boden des Teiches ab. Durch die Zersetzungsprozesse entstehen Faulgase, die dem Wasser Sauerstoff entziehen. Um dies zu verhindern, sollte der Schlamm regelmäßig mit einem sogenannten Teichschlammsauger abgesaugt werden.

Teichbelüfter für zusätzlichen Sauerstoff

Teichpflege im Sommer
Die richtige Teichpflege sorgt für klares Wasser. Dabei ist besonders der Sauerstoffgehalt wichtig. Foto: Eheim

Neben der grundsätzlich in jedem Teich benötigten Pumpe, die übrigens am besten auch nachts laufen sollte, kann ein Teichbelüfter für ausreichend Sauerstoff sorgen. Besonders im Sommer besteht die Gefahr, dass die Pumpe allein das Wasser nicht ausreichend filtern kann. Mithilfe eines Teichbelüfters kann dann zusätzlich Sauerstoff ins Wasser gebracht werden. Das sorgt nicht nur für ein ausbalanciertes Ökosystem, sondern auch für klares, kühles Wasser.

Übrigens sollte der Teichfilter regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt werden. Bei absinkendem Wasserstand kann der Teich einfach mit Leitungswasser aufgefüllt und mit Wasserstabilisierer aufbereitet werden.

Faustregeln für die Teichpflege

Fische im Gartenteich
Es ist wichtig, in einem Teich auf die Anzahl und Größe der Fische zu achten. Foto: Getty/M_MUC1968

Grundsätzlich ist klares Wasser der Beleg für ein ausbalanciertes Ökosystem im Gartenteich. Um dies zu gewährleisten, gibt es ein paar Faustregeln für die Teichpflege zu beachten:

  • Erst ab einer Teichgröße von 3.000 Litern sollten Fische eingesetzt werden.
  • Pro 1.000 Liter sollten maximal zwei bis drei Fische zu je acht Zentimetern in einem Teich leben.
  • Rund ein Drittel der Teichoberfläche sollte mit Teichpflanzen bepflanzt sein.
  • Sowohl die Pumpe als auch der Filter richten sich nach der Teichgröße. Sie sollten niemals zu klein gewählt werden.
  • Mithilfe eines UVC-Filters können feinste Schwebstoffe aus dem Filtersystem gehalten werden. Dadurch werden außerdem Bakterien und Keime abgetötet.

Das könnte Sie auch interessieren

TEILEN