Ein rundum wohngesundes Haus, in dem man sich endlich wieder wohlfühlen kann: Das wünschten sich die Eigentümer eines 140 Quadratmeter großen Siedlungshauses aus den 1950er Jahren. Die Lösung: Eine umfassende Sanierung inklusive einer Fassaden- und Dachdämmung aus Holzfasern, die sommers wie winters für ein angenehmes Raumklima sorgt.

Nachhaltige Kernsanierung

Nachhaltige Baumaterialien und ein angenehmes Raumklima waren der Familie besonders wichtig. Deshalb entschied man sich nach eingehender Beratung durch die Zimmerei Peter Wendel für eine Fassaden- und Dachdämmung mit Holzfaser-Dämmplatten. Der wohngesunde Dämmstoff wird aus frischem und unbehandeltem Nadelholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt, das überwiegend bei der Waldpflege anfällt. Zudem wird bei der Produktion der Holzfaser auf bedenkliche Zusatzstoffe verzichtet. Die Holzfaser sorgt somit das ganze Jahr über auf natürliche Weise für angenehme Temperaturen im Haus.

Dachdämmung – Natürliche Behaglichkeit

Soll das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt werden, ist insbesondere der Hitzeschutz einer Dämmung wichtig. Die ökologische Holzfaser-Dämmung besitzt eine Eigenschaft, die ihr hier einen besonderen Vorteil verleiht: Durch ihre hohe Rohdichte verfügen Holzfaser-Dämmstoffe über eine außergewöhnlich gute Wärmespeicherfähigkeit. Sie nehmen die Außenwärme auf, speichern sie und geben sie erst verzögert an die Außenumgebung ab. Ein großer Teil der Hitze gelangt im Sommer so gar nicht in die Innenräume, beziehungsweise kann abends, wenn es kühler geworden ist, wieder entweichen. Mit der Wahl einer natürlichen Dämmung liegt die Familie voll im Trend, wie Fachmann Peter Wendel von der ausführenden Zimmerei beobachtet hat: „In 90 bis 95 Prozent der Fälle verlegen wir inzwischen Holzfaser-Dämmung auf dem Dach. Der Dämmstoff ist ein wahres Multitalent und überzeugt nicht nur in Bezug auf den Kälte- und Hitzeschutz, sondern vor allem auch durch sein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement“, so der Experte.

Fassadendämmung – Angenehmes Raumklima

Aber auch die Fassade sollte eine schützende Hülle bekommen, denn ein Großteil der Wärme entwich durch die Außenwände des alten Hauses. Egal wie viel geheizt wurde, die Mauern waren aufgrund der einfachen Bausubstanz kalt und klamm. Das beeinflusste nicht nur das Wohlbefinden der Familie, auch die Schimmelgefahr war insbesondere in den Wintermonaten stark erhöht. Dank der Fassadendämmung aus stabilen Holzfaser-Dämmplatten sind die Wandinnenflächen nun auch im Winter warm. Es kondensiert keine Luftfeuchtigkeit mehr an den Wänden und Schimmel wird dadurch die Wachstumsgrundlage entzogen. Generell zeichnet sich die Holzfaser durch ihre hervorragenden atmungsaktiven Eigenschaften aus. Das Wirkprinzip kann man sich ähnlich wie bei einer Funktionsjacke vorstellen: Wasserdampf von innen kann durch die diffusionsoffenen Holzfasern nach außen entweichen, Nässe von außen kann aber nicht in das Innere des Hauses gelangen.

Fassadenverkleidung aus Douglasie – Sichtbares Holz-Highlight

Passend zur Holzfaser-Dämmung hat sich die Familie für eine umweltfreundliche Verkleidung aus regionalem Douglasienholz entschieden. So bekam die Holzfaser-Dämmung, die sich praktisch unsichtbar als schützende Hülle um das Haus legt, eine stilgerechte Ergänzung. Das 50er-Jahre Siedlungshaus präsentiert sich damit sowohl optisch als auch ökologisch als echtes Highlight und ist zu einem Wohlfühlort für die ganze Familie geworden.

Nach den Sanierungsarbeiten erstrahlt das Haus in neuem Licht.
Foto: Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V.

Der Beitrag entstand in Kooperation mit dem Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V.

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