Intelligente Küchentechnik mit Geling-Garantie.

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Inteligente Küchentechnik
Das Induktionskochfeld erlaubt abgestimmt auf das Gargut die gradgenaue Einstellung der Kochtemperatur mittels moderner Sensor-Technologie. Foto: Panasonic

Versierte und experimentierfreudige Hobbyköche mögen vielleicht die Nase rümpfen – doch früher oder später werden auch sie ganz gewiss die ein oder andere hilfreiche Funktion smarter Küchentechnik zu schätzen lernen.

Intelligente Küchentechnik.
Foto: Miele

Unser ständiger Begleiter, das Smartphone, macht sich zunehmend auch in der Küche unentbehrlich. Öfter als nur gelegentlich kochen wir heute nach Anleitung aus dem World-Wide-Web. Zu den beliebtesten Internetseiten gehören die mit den kulinarischen Tipps, solche wie chefkoch.de. Kommt es auf die Details an, werden Tablet oder Laptop hervorgeholt. Von da ist es nicht mehr weit bis zum „Guided Cooking“, wie es zum Beispiel Vorwerk, der Hersteller des legendären „Thermomix“ anbietet, nur einem von mittlerweile mehreren Universalgeräten verschiedener Hersteller, mit denen man wiegen, zerkleinern,  rühren, kneten, kochen, dampfgaren und noch einiges mehr kann. Schritt für Schritt führen die Geräte durch alle Zubereitungsphasen. Kreative Köche mögen sich da mit Grausen abwenden – während sie vielleicht selber schon ein paar smarte Hightech-Features nutzen, die Arbeitsabläufe erleichtern und beim Energiesparen helfen. So zum Beispiel die intelligente Dunstabzugshaube, die automatisch und mit der passenden Betriebsstufe anspringt, sobald auf dem Herd die Suppe köchelt oder die Steaks in die Pfanne kommen. Oder solche mit integrierten Lautsprechern, die drahtlos die Lieblingsmusik vom Smartphone wiedergeben.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen
Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus dem Internet und automatischen Backofen-Einstellungen gelingen auch dem Anfänger leckere Gerichte. Foto: Miele

Alles jederzeit unter Kontrolle

Die großen Hausgeräte-Hersteller wie Miele oder Bosch bieten inzwischen fast die komplette Küchenausstattung in vernetzungsfähigen Varianten an. So kann beispielsweise bei zeitaufwendigen Gerichten der Ofen schon mal anfangen, während man von unterwegs aus den Vorgang per Handy überwacht. Es haben sich kurzfristig Freunde angemeldet? Dann können Sie schon vom Büro aus die Temperatur des Kühlschranks herunterregeln und auf die frischen Köstlichkeiten vorbereiten, die Sie gleich mit nach Hause bringen werden. Neu entwickelte Kühlgeräte mit Innenkamera übertragen sogar gestochen scharfe Bilder ihres Inhalts geradewegs aufs Smartphone – sodass Fragen wie „Ist noch genug Butter im Kühlschrank?“ direkt vom Supermarkt aus geklärt werden können. Und die vernetzungsfähige Spülmaschine teilt online mit, dass Sie beim Einkauf auch an Klarspüler denken sollten, der gerade zur Neige geht. Anfänger werden auch den direkten Zugriff auf Rezeptdatenbanken via Smartphone-App schätzen: Wählt der Nutzer ein Rezept aus, kann er dieses direkt an den Backofen oder Dampfgarer senden, der dann Temperatur, Feuchtigkeit und Garzeit automatisch regelt – und eine Nachricht aufs Smartphone schickt, wenn das Essen fertig ist.

Vernetzte Dunstabzugshaube
Die vernetzte Dunstabzugshaube stellt ihre Gebläseleistung automatisch auf das Geschehen am Herd ab. Foto: Hausgeräte+/AEG

Echter Mehrwert

Lassen sich sinnvolle Komponenten und Funktionen aufeinander abstimmen, bringt das nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit auf ein neues Niveau. Da wäre zum Beispiel der Rauchwarnmelder mit Hitzewarnfunktion, der den Fettbrand vom Wasserdampf unterscheiden kann. Es gibt Assistenzsysteme, die Bewohner akustisch oder mit Leuchtzeichen warnen, wollen sie bei eingeschaltetem Herd das Haus verlassen, und die ihn notfalls auch ausschalten. Werden diese Funktionen intelligent vernetzt und kann der Nutzer sie über eine geschützte Verbindung fernsteuern, darf man von einem echten Mehrwert reden. Jeder muss letztendlich selbst entscheiden, ob und wie viel Hightech er in der Küche haben will. Aber Vorsicht, schnell wird aus einem Gimmick ein unentbehrlicher Helfer. Oder hätte einer was dagegen, wenn der Reinigungsroboter nach der Kochsession den Boden saugt oder wischt?

Wischroboter sorgt für eine Nassreinigung.
Dieser Wischroboter sorgt nach dem Kochen für eine dreistufige Nassreinigung des Stein- oder Fliesenbodens. Foto: iRobot

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