Den Traum vom eigenen Heim erfüllte sich Ursula Schillack gemeinsam mit ihrem Mann. Dann bedrohte Feuchtigkeit den Keller. Die Eigentümerin fürchtete massive Eingriffe in die Bausubstanz, doch die Fachfirma Isotec fand eine perfekte Lösung.

Das schmucke, frei stehende Haus mit 170 Quadratmetern Wohnfläche und Vollkeller hatte Ursula Schillack gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Ende der 70ger Jahre gebaut. Ruhig und im Grünen, perfekt gelegen für die damals kleinen Kinder in Bückeburg, im Landkreis Schaumburg-Lippe in Niedersachsen. „Vor 15 Jahren wollten wir die Terrasse vergrößern”, berichtet die agile Rentnerin, die in ihrem Berufsleben als kaufmännische Angestellte tätig war.

Karsten Samland bei der Analyse des Schadens mit Eigentümerin Ursula Schillack. Foto: isotec
Karsten Samland bei der Analyse des Schadens mit Eigentümerin Ursula Schillack. Foto: ISOTEC

 

Ein Bereich musste allerdings schon damals ausgespart werden: eine außen verlaufende Kellertreppe. Über die Jahre zeigte sich genau dort Feuchte. Um den Schaden zu beheben, beauftrage sie damals ein Unternehmen, das die Problemzone abdichtete sollte. „Wir haben in der Folgezeit auch immer gut gelüftet, um die Feuchte aus dem Keller zu bekommen und haben die Wände des Raumes mit Holz vertäfelt,” erinnert sich die Hausherrin.

Im Außenbereich der Kellertreppe zeigten sich die Feuchteschäden sehr deutlich. Foto: ISOTECH
Im Außenbereich der Kellertreppe zeigten sich die Feuchteschäden sehr deutlich. Foto: ISOTEC

Nässe unter Vertäfelung

2014 sollten eine neue Kelleraußentür und ein neues Kellerfenster eingebaut werden. Beim Einsetzen der Tür zeigte sich eine starke Durchfeuchtung. Und das ausgerechnet im Bereich der Kellertreppe, wo Jahre zuvor die Außenwand von innen abgedichtet wurde. „Mit diesem Problem sind wir dann zur Messe ‚Bau und Haus‘ im benachbarten Minden gefahren.

Auf der Wand vor Kopf wurde das Abdichtungsmaterial bereits aufgetragen. Foto: ISOTECH
Auf der Wand vor Kopf wurde das Abdichtungsmaterial bereits aufgetragen. Foto: ISOTEC

 

Dort haben wir die Spezialisten von Isotec entdeckt und dem Fachmann Karsten Samland unser Problem geschildert”, erzählt Ursula Schillack. Der Diplom-Ingenieur analysierte einige Tage später den Schaden vor Ort in Bückeburg. Die Holzvertäfelung wurde zuvor von den Hausherren entfernt, sodass der gesamte Feuchteschaden sichtbar wurde.

Wand-Sohlenanschluss: Mit einer Hohlkehle wird der Dichtspachtel aufgetragen. Foto: ISOTECH
Wand-Sohlenanschluss: Mit einer Hohlkehle wird der Dichtspachtel aufgetragen. Foto: ISOTEC

 

„Ich hatte mehrere schlaflose Nächte”, bekennt die Eigentümerin offen. Sie fürchtete, dass ein Wanddurchbruch in das nagelneu geflieste Badezimmer, das neben dem betroffenen Kellerraum liegt, notwendig sein würde. „Wir haben aber auf diese Maßnahme verzichten können“, so Ingenieur Karsten Samland.

Im Spachtelverfahren kommt die zweite Lage Abdichtungsmaterial auf die Wand. Foto: ISOTECH
Im Spachtelverfahren kommt die zweite Lage Abdichtungsmaterial auf die Wand. Foto: ISOTEC

Falsche Abdichtung

Doch wie konnte es passieren, dass bereits nach einigen Jahren der Keller erneut saniert werden musste? „Bei der alten Innenabdichtung hatte das damals beauftragte Unternehmen starre Dichtungsschlämme benutzt, die im Laufe der Zeit porös und damit wasserdurchlässig wurden. Außerdem wurde der sensible Bereich des Wand-Sohlen-Anschlusses bei der Abdichtung überhaupt nicht berücksichtigt“, analysiert Fachmann Samland. Sein Team brachte die Isotec-Innenabdichtung auf, die im Gegensatz zur alten Abdichtung aus zwei flexiblen Abdichtungslagen besteht, die eine rissüberbrückende Wirkung entfalten. „Und es ist sehr wichtig, in den vertikalen Innenecken eine Hohlkehle mit einem speziellen Mörtel auszubilden”, so Samland. Ansonsten bleibe die Achillesferse des Kellers ungeschützt. Der sensible Wand-Sohlen-Anschluss wurde ebenfalls in die Abdichtung einbezogen. Dafür wird der Estrich von der Wand aus gemessen etwa 30 Zentimeter breit und fünf Zentimeter tief herausgestemmt. Danach erfolgt ebenfalls eine Behandlung mit Dichtungsschlämmen.

Die fast komplett bearbeitete Wand ist nach Abschluss der Arbeiten von innen trocken. Foto: ISOTECH
Die fast komplett bearbeitete Wand ist nach Abschluss der Arbeiten von innen trocken. Foto: ISOTEC

Zusätzliche Maßnahmen

Um sicherzustellen, dass die angrenzenden Wände ebenfalls dauerhaft vor Feuchte geschützt werden, wurde im vorliegenden Fall an zwei Stellen zu­sätzlich eine Vertikalsperre mit wasser­dichtem Quellmörtel ausgeführt. Auf einen Wanddurchbruch in das neu geflieste Zweit-Badezimmer wurde auf Wunsch der Bauherrin verzichtet.

Im Bereich der Kelleraußentreppe wird der Türsturz fachmännisch verputzt. Foto: ISOTECH
Im Bereich der Kelleraußentreppe wird der Türsturz fachmännisch verputzt. Foto: ISOTEC

„Der Gedanke, dass die neuen Fliesen wieder abgerissen worden wären, hat mich eine schlaflose Nacht gekostet”, erzählt Ursula Schillack. „Ich war so froh, als Herr Samland mir sagte, dass wir darauf verzichten könnten und die Vertikalsperre auf der Seite des betroffenen Raums ausgeführt würde. Zum angrenzenden Heizungskeller war mir der Durchbruch egal.” Die Sanierung dauerte eineinhalb Wochen. Ursula Schillack freut sich nun, endlich die Feuchte aus dem Haus zu haben und ihren Abstellraum wieder bedenkenlos nutzen zu können.

Infos zu ISOTEC

Mehr Informationen zur Feuchte- und Schimmelsanierung sowie zahlreiche weitere Referenzobjekte findet man im Internet. Hier kann man über eine Datenbank auch einen Fachbetrieb in der Nähe suchen.

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