Norbert Steffens weiß, worauf es bei der Badrenovierung ankommt. Als Key Account Manager Hotel bei Sanitärspezialist Geberit berät er die unterschiedlichsten Hotels in ganz Deutschland, wenn es darum geht, mehr Komfort im Badezimmer zu schaffen. Heute stellt er seine Tipps für die Neugestaltung in den eigenen vier Wänden zusammen.

Erst der Plan – dann der Bau

Norbert Steffens

Bevor man sich an das Ausstatten des neuen Badezimmers macht, ist es sinnvoll, zunächst eine Raumanalyse vorzunehmen:

  • Wer nutzt das Bad, gibt es Handicaps?
  • Wie sind die Laufwege innerhalb des Raumes?
  • Gibt es eventuell Dachschrägen, die bedacht werden müssen?
  • Wie sind die Lichtverhältnisse im Raum? Wird der Spiegel morgens von der Sonne angestrahlt, so dass man nichts mehr sieht?

Zeitloses Design

Ein Badezimmer ist wie ein Maßanzug: Es muss einfach zu den Menschen passen, die es benutzen. Wenn es nicht zu mir passt, fühle ich mich nicht wohl. Bei der Wahl einer Badserie sollte auf schlichte Eleganz und Zeitlosigkeit der Formen gesetzt werden, also ein geradliniger und geometrischer Stil.

Wohnlich wird es zum Beispiel durch das Naturmaterial Holz im Badezimmer. Da klassische Schlichtheit im Trend liegt, fällt es leicht, Sanitärkeramik für jeden Badgrundriss zu finden. Der Waschplatz sollte ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Bei Komplettbadserien sind Unterschrank und Spiegel auf den Waschtisch abgestimmt, oft passt auch die Toilette dazu. Das sieht schick aus und erleichtert die Montage.

Mehr Komfort

Mehrwert im Badezimmer: Ein Dusch-WC reinigt den Po mit einem sanften Wasserstrahl.
Mehrwert im Badezimmer: Ein Dusch-WC reinigt den Po mit einem sanften Wasserstrahl. Foto: Geberit GmbH

Eine bodenebene Dusche, die den Einstieg erleichtert und dazu noch großzügig geschnitten ist, bietet der ganzen Familie mehr Komfort, ist einfach zu reinigen und barrierefrei. Gerade im Familienbad eignet sich zudem auch ein Doppelwaschtisch, dann können mehrere Personen gleichzeitig Zähneputzen. Einige Waschtische bieten darüber hinaus die Möglichkeit einen kleinen Hocker unterzustellen, sodass man sich während des Waschens oder Zähneputzen setzen kann.

Mehrwert schaffen

Eine gute Renovierung stellt nicht nur den Status Quo wieder her, sondern schafft einen Mehrwert. Zum Beispiel, wenn durch eine Geruchsabsaugung am WC unangenehme Gerüche vermieden werden können oder statt einer normalen WC-Keramik ein Dusch-WC installiert wird. Das ist Wellness pur, wenn die Toilette auf Knopfdruck den Po mit einem sanften Wasserstrahl reinigt und anschließend trocken föhnt. Eine spülrandlose Keramik ist zudem leicht zu reinigen und wesentlich sauberer als eine herkömmliche Schüssel. Fragen rund um den Einbau eines Dusch-WCs beantwortet Oohh! Der Geberit AquaClean Blog.

Facelift

Es muss auch nicht immer ein komplett neues Bad sein, manchmal reicht ein Facelift: Ein neuer Waschtisch mit moderner Armatur und einem beleuchteten Spiegel. Außerdem kann der Spülkasten durch einen Design-Spülkasten mit Glasfront ersetzt werden. Hinter der Wand wird quasi nichts erneuert, nur vor der Wand und das macht schließlich den Look des Bades aus.

Auch aus einem kleinen Raum lässt sich mit der entsprechenden Ausstattung ein Komfortbad schaffen.
Auch aus einem kleinen Raum lässt sich mit der entsprechenden Ausstattung ein Komfortbad schaffen. Foto: Geberit GmbH

Die Umsetzung

Wenn all diese Punkte geklärt sind, kann man sich an die Ausstattung machen. Bauherren sollten einen erfahrenen Handwerksbetrieb wählen, der alles koordiniert, sodass die Arbeiten gut und schnell voranschreiten können und man schnell Freude am neuen Bad hat. Und nun: Gutes Gelingen bei der Badrenovierung!

Der Beitrag entstand in Kooperation mit Geberit.

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