Neue Möbel machen Wohnen ohne Nebenwirkungen möglich.

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Neue Möbel von Rauch Möbelwerke
Foto: Rauch Möbelwerke

Neue Möbel machen Spaß. Jedenfalls beim Kauf. Weniger Freude macht es, wenn das gute Stück auch Wochen nach dem Kauf noch unangenehm riecht. Das könnte auf eine Schadstoffbelastung hindeuten.

Und das ist nicht nur ärgerlich, sondern oft auch gefährlich: Augenbrennen, Übelkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Atembeschwerden und Schleimhautreizungen bis hin zu starken Kopfschmerzen und Erbrechen können die Folge sein, insbesondere, wenn es sich um schadstoffbelastete Möbel handelt, mit denen wir täglich mehrere Stunden verbringen. Auch was nicht aufdringlich stinkt, kann gefährlich sein, nämlich dann, wenn die Schadstoffe geruchlos sind und an der Oberfläche des Möbels haften oder in ihrem Material enthalten sind. Nachweisen lassen sich solche Schadstoffe aber nur von Profis, die sich auf Innenraummessungen spezialisiert haben. Am besten, man entscheidet sich von Anfang an für schadstofffreie oder mindestens schadstoffarme Möbel.

Foto: Team7
Foto: Team7

Siegel als Orientierung

Doch das klingt einfacher, als es in der Praxis ist, insbesondere für empfindliche Menschen. Denn selbst unbehandeltes Kiefernholz zum Beispiel enthält von Natur aus Terpene, die allergische Reaktionen auslösen können. Eine Orientierung bieten Gütesiegel: Der „Blaue Engel“, das „Goldene M“ oder das Siegel „LGA-schadstoffgeprüft“ zum Beispiel garantieren die Einhaltung oder sogar Unterschreitung von Schadstoffrichtwerten. Da diese Siegel aber nicht immer sofort zu erkennen sind, sollte der Kunde gezielt danach fragen. Wer sich ein neues Möbelstück anschaffen möchte, sollte am besten direkt auf Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit achten, Stichwort: Öko-Möbel. Zugegeben, schon der Begriff ist sperrig. Öko-Möbel – das klingt nach plumpen Vollholz-Möbeln in schnödem Beige-Braun. Doch das tatsächliche Angebot sieht ganz anders aus: Immer mehr Hersteller produzieren ökologisch mit hohem Designanspruch.

Neue Möbel haben ihren Preis

Da die Öko-Möbel in geringer Stückzahl und in kleinen Manufakturen per Hand gefertigt werden, sind sie oftmals deutlich teurer als Möbel vom Fließband. Dafür erhält man aber auch ein qualitativ hochwertiges Möbelstück, das schadstoffgeprüft und frei von Allergieauslösern ist. Das ist gut für die Umwelt – und fürs Raumklima.

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