Gänsebraten, Festbeleuchtung und Co. sorgen an Weihnachten für einen höheren Stromverbrauch. Setzen Sie stattdessen zum Beispiel auf natürliches Licht. Foto: Loberon

Advent, Advent, die Energie verbrennt: Wir verraten, wie Sie an Weihnachten Strom sparen können.

Während der Weihnachtszeit brennen viele LED-Lichterketten, der Backofen läuft spätestens zum Familienfest auf Hochtouren und auch die Heizung ist im Dauereinsatz – schließlich soll es während der Festtage zu Hause gemütlich und kuschelig warm sein.

Im Volksmund wird der Anstieg des Stromverbrauchs am 25. Dezember auch „Gänsebratenspitze“ genannt. Schließlich kommt an den Feiertagen in vielen Haushalten ein üppiges, traditioenlles Festmahl auf den Tisch.

Auf dieser opulenten Weihnachtstafel spielt der Weihnachtsstern seinen ganzen Variantenreichtum aus – von Rot über Rosé bis Lachs. Foto: Stars for Europe

Steigender Energieverbrauch: Küche, Licht, TV

Viele Deutsche dekorieren ihr Haus oder ihre Wohnung an Weihnachten festlich – angefangen bei Lichterketten auf dem Fensterbrett bis hin zu blinkenden Stern-Leuchtbildern und Weihnachtsmännern an der Hausfassade. Das verursacht natürlich Stromkosten: Wenn zum Beispiel zwei Lichterketten mit 9 Metern Länge über 6 Wochen eingeschaltet sind, kann das rasch Stromkosten von 30 Euro generieren.

Darüber hinaus läuft in vielen Haushalten der Fernseher an den freien Tagen häufiger – denn alle Jahre wieder lockt das TV-Programm mit diversen Weihnachtsklassikern wie „Kevin – Allein zu Haus“, „Sissi“ oder „Der kleine Lord“. Da macht es sich gerne die ganze Familie gemeinsam vor dem Fernseher gemütlich.


Noch mehr Energiespartipps:


Strom sparen an Weihnachten

Der Energieverbrauch nimmt an Weihnachten also deutlich zu. Im Vergleich zu einem „normalen“ Sonntag während des Jahres ist der Stromverbrauch am ersten Weihnachtsfeiertag deutlich höher. Um während der Weihnachtsfeiertage Strom zu sparen, haben wir ein vier Energiespartipps zusammengestellt.

1. Strom sparen beim Plätzchenbacken

Schalten Sie den Ofen beim Plätzchenbacken auf Umluft und reduzieren Sie die Backtemperatur um 20 Grad. Außerdem können Sie bis zu 40 Prozent Stromkosten sparen, wenn Sie gleich mehrere Bleche auf einmal in den Ofen schieben. Keine Sorge: Die Umluft-Einstellung verteilt die Hitze gleichmäßig im ganzen Innenraum.

Vermeiden Sie außerdem, die Tür während der Backzeit zu öffnen. Denn jedes Öffnen kostet 20 Prozent mehr Energie, als wenn die Tür während der gesamten Backzeit geschlossen bleibt. Falls Sie Angst haben, Ihre Plätzchen könnten verbrennen, werfen Sie ab und zu einen Blick durch die Glasscheibe des Backofens – das ist kostengünstiger.

Backofen auf Arbeitshöhe in moderner Küche
Dieser Backofen ermöglicht nicht nur rückenschonendes Arbeiten. Die Tür des „Slide and Hide“ lässt sich vollständig einklappen, sodass das Befüllen erleichtert wird. Foto: Neff

2. Strom sparen Weihnachten: Smart Kochen

Lassen Sie den Deckel beim Kochen auf dem Topf. Denn ohne Deckel wird dreimal so viel Energie zum Erhitzen verbraucht. Achten Sie darauf, dass Topf und Herdplatte genau gleich groß sind. Ist der Topf nur 1 bis 2 cm kleiner als die Herdplatte, werden rund 20 Prozent an Strom und Wärme verschwendet.

3. Cool down: Kühlschrank clever nutzen

Lassen Sie Gänsebraten und Co. erst vollständig auskühlen, bevor Sie die Reste vom Festmahl in den Kühlschrank stellen. Denn dieser braucht sonst mehr Energie, um die Temperatur abzusenken. Die Reste vom Weihnachtsbraten lassen sich am folgenden Tag am energiesparendsten in der Mikrowelle erhitzen.

Der Kühlschrank als Multimediazentrale mit Internetanschluss – ganz schön smart. Per Kamera hat man auf dem Bildschirm und sogar unterwegs die Vorratslage auf dem Mobiltelefon vor Augen, damit man zum Beispiel die Milch nicht doppelt einkauft. Das Side-by-Side-Gerät mit Kühl- und Gefrierteil verfügt außerdem über einen Frischwasser- und Eiswürfelspender. Foto: AMK

4. Smart heizen, Strom sparen an Weihnachten

Bei einer Zimmertemperatur von 20 bis 22 Grad fühlen sich die meisten Menschen wohl. An den Feiertagen, wenn sich mehrere Personen im Wohn- und Esszimmer aufhalten, können Sie auch gerne ein bis zwei Grad herunterdrehen. Denn jedes Grad Zimmertemperatur weniger spart rund 6 Prozent an Heizenergie.


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