Zehnder Lüftungsanlage: umweltschonend und effizient.

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Seit zwei Jahren versorgt eine Zehnder Lüftungsanlage das Haus von Familie Fischbacher effizient und leise mit Frischluft.
Foto: Zehnder

Seit zwei Jahren versorgt eine Zehnder Lüftungsanlage das Haus von Familie Fischbacher effizient und leise mit Frischluft. Die Hausbewohner möchten diesen Komfort nicht mehr missen. 

Das moderne, zweigeschossige Einfamilienhaus von Susanne und Robert Fischbacher liegt im idyllischen Großkarolinenfeld, einer kleinen Gemeinde am Rande von Rosenheim. Schon von Weitem fällt die moderne, geradlinige Architektur des Massivholzhauses mit seinen großen Fensterfronten auf. Dabei ist die Bauweise nur ein Teil einer umfassenden ökologischen Grundausrichtung: Das Haus wurde bestens gedämmt und luftdicht verpackt. In Verbindung mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe zur Wärmeerzeugung und einer zentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung erreicht das Eigenheim den zukunftsfähigen Standard eines geförderten KfW-Effizienzhauses 55.

Hygiene und Effizienz zählten

„Bei der Auswahl des Lüftungssystems mussten wir uns zwischen einer dezentralen und einer zentralen Lösung entscheiden“, erinnert sich Susanne Fischbacher. Die erste Möglichkeit wurde jedoch schnell verworfen, da sie in jedem Raum ein Loch in der dichten Gebäudehülle für Zu- und Abluft erfordert hätte. Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Lüftungssystems war eine hygienisch einwandfreie Luftleitung. Und zu guter Letzt war auch die Energieeffizienz von zentraler Bedeutung für die Bauherren: „Wir wollten ein System mit Wärmerückgewinnung, um unser energetisches Nachhaltigkeitskonzept abzurunden.“

Beim Unternehmen Zehnder wurden sie schließlich fündig. „Die Luftverteilung basiert auf speziell für den Lüftungsbereich konzipierten Rohren aus HDPE, einem thermoplastischen Kunststoff mit besonders hoher Dichte und sehr guten Verarbeitungseigenschaften“, erläutert Dipl.-Ing. Schildhauer, verantwortlicher Fachhandwerker der Fischbachers. Aufgrund ihrer extrem glatten Innenhaut seien diese Lüftungsrohre leicht zu reinigen und Schmutzpartikel könnten kaum haften bleiben, so der Fachmann.

Vorgewärmt und vorgekühlt

Insgesamt wurden 150 Meter an flexiblen Luftleitungsrohren auf der Rohdecke unter Estrich und Bodenbelag verlegt. Das Herzstück der Lüftungsanlage ist das zentrale Lüftungsgerät „ComfoAir 350“ mit Wärmerückgewinnung. Dieses konnte platzsparend an einer Wand im Technikraum auf einer Fläche von nur 0,4 Quadratmetern untergebracht werden. Die Wärmerückgewinnung der Anlage erreicht bis zu 95 Prozent, wodurch laut Herstellerangaben eine Heizkosteneinsparung von 30 bis 50 Prozent erzielt werden kann.

Die Außenluft wird über einen Erdwärmetauscher angesaugt, dessen Ansaugstutzen sich rund 20 Meter vom Haus entfernt befindet. Der Erdwärmetauscher sorgt dafür, dass das Lüftungsgerät auch an kalten Wintertagen seinen thermischen Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent voll ausschöpfen kann. Er nutzt die über das Jahr hinweg relativ konstante Temperatur des Erdreichs von 8 bis 12 °C in ein bis zwei Metern Tiefe und nimmt die Wärmeenergie über ein im Erdreich verlegtes Rohr auf. Hierdurch wird im Winter vermieden, dass Kondensat aus der Abluft den Wärmetauscher im Lüftungsgerät vereist. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Im Sommer kann die Wohneinheit mit vortemperierter frischer Zuluft versorgt werden.

Zehnder Lüftungsanlage: Ruhig und zugluftfrei

Was die Bauherren darüber hinaus begeistert: „Weder bei der Zu- noch bei der Abluft spüren wir irgendeinen Luftzug. Zudem arbeitet die Lüftungsanlage absolut still, was uns sehr positiv überrascht hat. Denn überall, wo Luft bewegt wird, rechnet man ja doch mit einer gewissen Geräuschentwicklung. Der Schalldämpfer am zentralen Lüftungsgerät leistet wirklich sehr gute Arbeit.“ Nach nun knapp zwei Jahren Erfahrung mit ihrer Wohnraumlüftung fällt das Fazit der Familie positiv aus: „Die Anlage läuft ohne Störungen, leise und zugluftfrei. Wir spüren jeden Tag das angenehme Raumklima. Speziell in den Wintermonaten hat man das Gefühl, dass man in den eigenen vier Wänden direkt die frische, klare Bergluft einatmet“, stellen Susanne und Robert Fischbacher zufrieden fest.

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