Spektakuläres Garagentor.

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Dieses Haus in der Nähe von Karlsruhe polarisiert. Es zeigt aber auch, wie individuell eine Garage selbst in die verrückteste Fassadengestaltung eingebunden werden kann. Gemeinsam mit dem Architekten Ralf Seeburger entwarf der Bauherr eine Außenfassade, die wie eine bedruckte Tapete aussehen sollte. Damit die Außenfläche des Gebäudes wenig unterbrochen wird, fiel beim Garagentor die Wahl auf ein sich in die Fassade integrierendes Industrietor von Hörmann. Die Idee von den kubischen Baukörpern mit dem leichten, variablen Fassadenkleid setzte voraus, dass die Außenflächen des Gebäudes möglichst wenig unterbrochen werden. Aus diesem Grund kam für die weit in den Straßenraum hineinreichende Garage kein Sectionaltor mit sichtbarer Laibung in Betracht. Eine Laibung, so der Architekt, hätte „den Eindruck zweier geschlossener Quader zerstört“. Man entschied sich deshalb für ein modifiziertes Industrietor, das bauseitig beplankt wurde. Dabei ist es fast unerheblich, welches Material auf die Konstruktion aufgebracht wird – solange man die Maximalgewichte einhält.

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