Teppiche aus Naturmaterialien.

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Teppiche gibt es im verschiedenen Naturmaterialien. Von Schafwolle über Jute und Sisal – die Hersteller bieten einiges für den natürlichen Wohnkomfort.

Schafwollteppiche

Schafwolle hat viele Vorteile. Zum einen ist sie nachwachsend und somit natürlich und nachhaltig. Außerdem ist sie schmutzunanfällig und nur schwer entflammbar. Dadurch ist Wolle ein gutes Material für Teppiche.

Schafwollteppiche regulieren darüber hinaus die Feuchtigkeit in der Luft. Denn sie können Feuchtigkeit aufnehmen und später wieder an die Raumluft abgeben. Somit wirken sie sich positiv auf das Wohnklima aus.

Wollteppich
Die Wollteppiche aus der Kollektion „Nesta“ wirken durch die ausgefallen Muster modern. Die Farben sind jedoch schlicht gehalten und passen so perfekt zu vielen Wohnstilen. Foto: Benuta.de

Handgefertigte Schafwollteppiche gibt es bei der Simssee Handweberei. Farbige Teppiche bestehen aus Wolle aus Neuseeland, solche in Naturtönen sind aus regionaler Wolle. Zusätzlich werden Jutefasern eingearbeitet, um dem Teppich mehr Formstabilität und bessere Liegeeigenschaften zu verleihen.

Teppiche können traditionell geknüpft, getuftet oder gewebt werden. Viele Produkte sind heutzutage maschinell gefertigt. Möchte man Teppiche aus Handarbeit, sollte man in der Artikelbeschreibung darauf achten.

Webteppiche kann man beidseitig verwenden, getuftete und geknüpfte hingegen nicht. Ist ein Webteppich gewirkt, ist er besonders flach gearbeitet. Bei geknüpften Teppichen gibt es Unterschiede in der Knüpfdichte. Je dichter, desto feiner das Erscheinungsbild. Getuftete Teppiche gibt es in verschiedenen Längen, Strukturen und Mustern.

Teppiche aus Naturfasern

Sisal, Jute, Flachs oder Hanf – die Liste der Naturfasern ist lang. Sie sind beliebt für Textilien, Seile, Taue und auch Teppiche. Für stark beanspruchte Bereiche und Außen eignen sich Sisal und Kokos. Sie sind strapazierfähig und unanfällig gegen Nässe. Bambus ist schnell nachwachsend und somit sehr nachhaltig. Er besitzt ähnliche Eigenschaften wie Leinen. Deshalb kann man den schadstoffarmen Bambus leicht verarbeiten.

Außerdem gibt es Manilafasern aus dem Manilahanf, eine Bananenart. Diese wird nicht nur in Teppichen, sondern auch in Hängematten eingesetzt. Sie ist reißfest und salzresistent. Fasern aus Hanf wirken sich positiv auf das Raumklima aus, da sie feuchteregulierend sind. Weibliche Hanffasern sind dicker und robuster, wohingegen männliche Fasern feiner sind. Dadurch gibt es Teppiche in verschiedenen Strukturen.

Sisalteppiche bestehen aus Naturfasern
Diese Teppiche aus Sisal aus der Kollektion „Ranger“ sind stilvoll. Sie passen in verschiedene Einrichtungsstile und sind langlebig. Die bunten Farben machen sie zu einem Hingucker. Foto: Benuta.de

Flachs (auch bekannt als Leinen) und Jute sind zwei Materialien, die sich sehr gut zum Einfärben eignen. Außerdem sind sie strapazierfähig und reißfest. Flachs ist zusätzlich schmutzunempfindlich und bakterienabweisend.

Auch aus Baumwolle gibt es Teppiche. Diese sind aber in der Regel nicht sehr strapazierfähig und verlieren durch Sonneneinstrahlung ihre Farbe. Trotzdem sind sie gemütlich und eine kostengünstige Alternative.

runder Sisalteppich
Teppiche aus Sisal gibt es auch in anderen Formen. Dieser ist rund und wirkt so lässig und modern. Die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt. Foto: Benuta.de

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