Klimafenster als zukunftsweisende Konzeptstudie.

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Fenster sind die energetisch und bauphysikalisch größte Herausforderung in der Fassade – neben der Dichtheit besonders in punkto Wärmeverlust und Kondensatniederschlag. Dass es hierfür intelligente Lösungen gibt, zeigt die Schüt-Duis Fenster & Türentechnik mit ihrer auf der Frühjahrsmesse in Nürnberg (Fensterbau Frontale) neu vorgestellten Konzeptstudie des „Klimafenster 4.0“. Klimafenster vereinen mehrere Funktionen in einem Bauelement: Lüften, Wärmerückgewinnung und Heizen – was man dem Fenster so von außen nicht ansieht.

Das Klimafenster kann mehr

Die Studie zeigt zum ersten Mal die Kombination eines energieeffizienten Lüftungsfensters mit einem Flächenheizsystem. Für die Verglasung des Klimafensters verwendet Schüt-Duis hochwertige und ebenfalls revolutionäre Systemtechnik des Berliner Start-up-Unternehmens Vestaxx und verbaut diese in Eigenproduktion zu Isolierglaseinheiten. Das Fenster wird so fester Bestandteil der Gebäudeheizung und löst gleichzeitig die bekannten bauphysikalischen Probleme eines Kondensatniederschlags sowie einer abfallenden Kaltluftströmung am Fenster zuverlässig – und auf Dauer.

Zudem nutzt es mit dem Prinzip der Wärmestrahlung eine extrem energieeffiziente Heiztechnik. Möglich sind eine 2fach- bzw. 3fach-Verglasung. Die äußeren Glasscheiben erreichen über eine low-e-Beschichtung in Kombination mit Argon im Scheibenzwischenraum exzellente energetische Werte. Die raumseitige Scheibe kann über eine nanotechnisch aufgebrachte Metalloxidschicht beheizt werden. Über einen geregelten Wechselstrom erreicht das Klimafenster bis zu 500 W/m2 erreicht.

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