Schimmel, eine feuchte und unangenehme Überraschung.

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Schimmel, eine feuchte und unangenehme Überraschung.
Foto: Isotec

Ende 2011 konnte sich Ulrike Busch endlich den Traum vom Eigenheim erfüllen. Beim Kauf war alles „tipp-topp“ – doch dann gab es eine unangenehme, feuchte Überraschung: Den Schimmel

Die Marketingassistentin aus Paderborn wollte ihren Wohnsitz in der Nähe der Arbeitsstätte in Minden haben. Sie ergriff die Gelegenheit und kaufte einen 1981 erbauten schönen Bungalow. Den großen Vollkeller nutzte sie als Wohnraum – bis Feuchteschäden ihr einen Strich durch die Rechnung machten. Erst die fachmännische Innenabdichtung mit zusätzlicher Vertikalsperre schaffte Abhilfe und machte das Wohnglück wieder perfekt. „Beim Kauf war alles tipp-topp“, erinnert sich Ulrike Busch. „Im Laufe der Zeit sind mir aber im Kellerbereich Feuchteschäden aufgefallen.“ Und das ausgerechnet im Gästezimmer, das sie dort eingerichtet hatte. An den mit Gipsfaserplatten verkleideten Wänden zeigte sich sogar Schimmel.

Eigenleistung ohne Erfolg

„Mein Vater hat den Schimmelpilz entfernt und die Wand neu abgedichtet. Aber diese Eigenleistung schaffte nur kurzzeitig Abhilfe.“ Ulrike Busch behielt die Sache weiter im Auge. Nachdem sich aber auch im benachbarten Hobbyraum Feuchteprobleme zeigten, wurde sie panisch und machte sich große Sorgen über die Kosten, die jetzt auf sie zukommen würden. Letztlich war ihr die Erhaltung des Eigenheimes wichtiger als die Bedenken gegen möglicherweise hohe Kosten. Sie traf die Entscheidung: „Da muss jetzt ein Fachmann ran!“ Bei ihrer Recherche stieß sie auf Isotec, eine Unternehmensgruppe, die seit 25 Jahren auf die Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden spezialisiert ist. Parallel holte sich die Hausherrin noch ein Konkurrenzangebot ein.

Fachmann Karsten Samland erläutert der Hausherrin Ulrike Busch die Sanierung.
Fachmann Karsten Samland erläutert der Hausherrin Ulrike Busch die Sanierung. Foto: Isotec

Schadensanalyse

„Das Konzept von Herrn Samland vom Isotec-Fachbetrieb in Paderborn war für mich jedoch überzeugender“, erzählt Ulrike Busch. Der Diplom-Bauingenieur hatte zuvor eine eingehende Schadensanalyse und Feuchtigkeitsmessung in allen betroffenen Kellerräumen durchgeführt. Sein Befund? „Die Außenabdichtung war im unteren Bereich defekt. Die Bodenplatte, der Wand-Sohlen-Anschluss und die erste Reihe der Kalksandsteine zeigten sich stark durchfeuchtet.“ Nur die beim Bau des Hauses in das Kellermauerwerk eingebrachte Horizontalsperre aus Bitumen funktionierte noch. Sie konnte in die Sanierungsmaßnahme einbezogen werden.

Zur eingehenden Schadensanalyse gehört auch die Feuchtigkeitsmessung.
Zur eingehenden Schadensanalyse gehört auch die Feuchtigkeitsmessung. Foto: Isotec

Der Vorteil: Die Kelleraußenwand musste lediglich in einer Höhe von 50 Zentimetern von innen abgedichtet werden. Zusätzlich wurde der Verbundestrich der Bodenplatte abgetragen und in die fachgerechte Abdichtung eingeschlossen. An den Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Räumen erfolgte jeweils ein Wanddurchbruch. Denn nur so konnten das Außenmauerwerk und die Bodenplatte lückenlos von innen abgedichtet werden. Bei der Innenabdichtung werden spezielle Abdichtungslagen in zwei Phasen über den Wand- Sohlen-Anschluss bis zur vorgesehenen Wandhöhe aufgetragen. Im Bereich des neben dem Gästezimmer und dem Hobbyraum eingerichteten Waschraums brachten die Fachhandwerker zusätzlich noch eine Vertikalsperre mit wasserdichtem Quellmörtel ein. Damit wurde sichergestellt, dass auch die angrenzenden Wände dauerhaft vor Feuchte geschützt werden.

Im Keller traten Feuchteschäden auf. Hier sieht man einen Raum kurz nach der Sanierung.
Im Keller traten Feuchteschäden auf. Hier sieht man einen Raum kurz nach der Sanierung. Foto: Isotec

Kein Einzelfall

Ist der im Haus von Frau Busch entstandene Schaden ein Einzelfall? „Ganz und gar nicht“, weiß Karsten Samland aus langjähriger Erfahrung. „Das hier aufgetretene Problem erscheint sogar immer häufiger. Die Ursache liegt im ständig steigenden Grundwasser und immer heftiger werdenden Regenfällen.“ Innerhalb von nur einer Woche war die Sanierung des Kellers bei Hausherrin Busch abgeschlossen. Und schon zwei Wochen nach dem Ende der Arbeiten konnten Freunde das neu eingerichtete Gästezimmer nutzen und den Aufenthalt dort genießen. „Während der kompletten Sanierungsphase habe ich mich immer gut aufgehoben gefühlt und wurde über die laufenden Arbeiten stets informiert“, resümiert Ulrike Busch zufrieden.

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