Am Anfang eines jeden Hausbauprojekts steht die Entscheidung für die Bauweise. Die Vorteile der Holztafelbauweise – vom umweltfreundlichen, nachwachsenden Rohstoff bis zur witterungsunabhängigen Fertigung – überzeugen immer mehr Bauherren. Die für ein Fertighaus einzigartige Hybridwand sichert dem Bauprojekt dann auch noch den Big Point der Massivbauweise.

Die Vorteile eines Holzhauses

Holzhäuser sind beliebt. Knapp 20 Prozent aller Neubauten in Deutschland werden aus Holz errichtet, in süddeutschen Regionen sogar nahezu jedes zweite Einfamilienhaus. Der natürliche und nachwachsende Baustoff lässt sich flexibel bearbeiten, ist stabil, tragfähig und nachhaltig. Wände aus Holz besitzen klimaregulierende Eigenschaften, indem sie Wasserdampf aus der Raumluft aufnehmen und bei Trockenheit wieder abgeben. Dadurch entsteht ein für Mensch und Möbel angenehmes Raumklima mit ausgeglichener Luftfeuchtigkeit. Anders als nass gemauerte Häuser müssen Holzfertighäuser nicht erst trocken geheizt werden. Denn die Vorfertigung in den Produktionshallen ermöglicht eine exakte und vor allem witterungsunabhängige Bauweise, deren Wandaufbau grundsätzlich ohne Einbringung von Feuchtigkeit auskommt. Da Holz von Natur aus über eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit verfügt, kann der Wandaufbau einen herausragenden Wärmeschutz bei gleichzeitig schlanker Ausführung bieten. Dank der Vorfertigung im Werk erfolgt der Aufbau des Hauses vor Ort innerhalb kürzester Zeit. On top: GUSSEK HAUS bietet seinen Kunden eine Gewährleistung von fünf Jahren nach BGB, anstatt der im Massivbau üblichen zwei Jahren nach VOB.

Die Vorteile des Massivbaus

Eine Stein auf Stein gemauerte Wand zeichnet sich durch große Robustheit aus. Klinker, Verblender, Backstein – für den Vormauerziegel gibt es verschiedene umgangssprachliche Begriffe, gemeint ist jedoch immer dasselbe: Ein aus purem Ton hartgebrannter Stein, der ohne Kalk, Zement oder Bindemittel auskommt und somit ein reines Naturprodukt darstellt. Vormauerziegel werden in unterschiedlichsten Farben, Formaten und Formen, mit glatten und rauen, matten und glänzenden Oberflächen sowie variierenden Strukturen und Einschlüssen angeboten. Weitere Pluspunkte sind ihre Maßhaltigkeit, ihre Druckfestigkeit, Frostsicherheit und eine minimale Wasseraufnahme. Die Vormauerung schützt den Baukörper zuverlässig gegen Wind und Wetter, Wärme und Kälte, Umwelteinflüsse und mechanische Beanspruchung.

Foto: GUSSEK HAUS

Die Hybridwand

Die Hybridwand von GUSSEK HAUS vereint die Vorteile beider Bauweisen. Als Basis jedes Energiesparhauses dient eine vorbildlich wärmegedämmte Gebäudehülle. In diesem Zusammenhang ist die Qualität der Außenwand als größte Wärme übertragende Fläche von besonderer Bedeutung. GUSSEK HAUS setzt hier in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe: Mit U-Werten von 0,111 bzw. 0,133 W/(m² K) unterschreitet die Außenwand nicht nur die Wärmeschutz-Empfehlungen für Passivhäuser, sie wird zudem standardmäßig ohne Aufpreis in einer exklusiven zweischaligen Ausführung angeboten – entweder mit hochwertigen, einzeln vermauerten Verblendsteinen oder mit einer Edelputzfassade auf massiven Porenbetonsteinen – ganz nach den individuellen Bauherren-Wünschen. Das ist typisch GUSSEK HAUS und einmalig in der Branche. Dank der Holzfertigbauweise bleibt der solide Wandaufbau mit 42 Zentimetern trotzdem vergleichsweise schlank.

Harte Schale – warmer Kern

Mit rund 420 mm Stärke vereint die Stein auf Stein gemauerte Außenhaut der GUSSEK-Hybrid-Außenwand das Beste aus zwei Welten: außen robust und annähernd wartungsfrei – innen warm, gemütlich und mit gesundem Raumklima, dank Holzständerbau. Doch das ist längst nicht alles: Zu den weiteren überzeugenden Eigenschaften der Wand gehören Witterungsbeständigkeit, Langlebigkeit, beste Wärmedämmwerte sowie ausgezeichnete Schall- und Brandschutzeigenschaften. Je nach persönlichen Vorlieben stehen den Bauherren zwei unterschiedliche Ausführungen zur Wahl. Zum einen bietet GUSSEK HAUS eine Vormauerung mit Verblendern, zum anderen eine Variante mit Edelputzfassade auf Porenbetonsteinen. Bei beiden Varianten bleibt bei der Montage von Briefkasten, Außenleuchte oder Hausnummer die dahinterliegende Dämmschicht der GUSSEK-Hybrid-Außenwand unbeschadet. Bohrlöcher fransen nicht aus oder splittern. Dübel sitzen passgenau und bombenfest. Die massive Außenschale hält auch umkippenden Fahrrädern oder Mülltonnen stand, verzeiht schon mal den fehlgeleiteten Volleyschuss beim Ballspielen und selbst der bei einschaligen Wänden gefürchtete Specht ruiniert sich an GUSSEK-Hybrid-Außenwand den Schnabel.

Foto: GUSSEK HAUS

Rundum besser geschützt

Wussten Sie, dass ein nur um drei Dezibel höherer Schallschutzwert bereits als Verdopplung des Schallschutzes empfunden wird? Ein Mittagsschläfchen auf der Couch, während der Nachbar mit dem Rasenmäher seine Runden zieht? Dank der Hybridwand kein Problem: Mit einem Spitzenwert von 59 dB lässt sie den Lärm einfach abprallen. Auch der Gedanke an den Brandschutz sorgt bei zukünftigen Hausbesitzern nun für ruhigeren Schlaf. Brandschutz ist bei Wärmedämmverbundsystemen ein bekanntes Thema. Das Dämmmaterial, auf das die Putzfassade aufgebracht wird, ist die „weiche“ Stelle. Bei der GUSSEK-Hybrid-Außenwand kommt ein Feuer dank der massiv gemauerten Außenhülle gar nicht bzw. erst deutlich später an den sensiblen Dämmkern. Kein Wunder also, dass die Hybridaußenwand gemäß Feuerwiderstandsklasse F90-B (außen) bzw. F60-B (innen) klassifiziert ist. Die einzeln vermauerten Verblendsteine wurden bei über 1.000 Grad °C in der Brennkammer gebrannt und halten im Brandfall den Flammen mindestens 90 Minuten lang stand.

Gebaute Gemütlichkeit

Energiesparen ist ein Kernthema im modernen Hausbau. Mit der hochwärmegedämmten GUSSEK-Hybrid-Außenwand erreichen Sie je nach Ausführung einen Wärmeschutz von bis zu 0,111 W/m²K und können es sich auch im tiefsten Winter zu Hause gemütlich machen.

Putzfassade auf gemauerten Porenbetonstein erhalten.
Statt der gemauerten Verblenderfassade können Bauherren auch eine Putzfassade auf gemauerten Porenbetonstein erhalten. Foto: GUSSEK HAUS

Natürliches und nachhaltiges Bauen

Ein GUSSEK-Haus besteht aus natürlichen Baustoffen. Durchschnittlich werden 25 Kubikmeter Holz verwendet, hauptsächlich heimische Fichte. Dabei werden Wände, Decken und Dächer aus naturbelassenem Holz hergestellt. Bei Fertighäusern mit dem Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) kann man da sicher sein. Wer ein Holzhaus baut, leistet also einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, denn der natürliche Baustoff hat eine glänzende Energiebilanz. Da für die Wände eines GUSSEK-Hauses das Beste gerade gut genug ist, hat sich GUSSEK HAUS bei Holzwerkstoffplatten für die qualitativ hochwertige GUSSEK-NaPur-Platte aus unbehandeltem Nadelholz entschieden: Die NaPu-Wand wird komplett aus wertvollen Fichtenholz gefertigt und nicht, wie häufig üblich, aus günstigem Kiefernholz. Dadurch erweist sie sich als besonders wohngesund. Die doppelte Beplankung mit der NaPur-Platte sorgt für größte Stabilität, sodass selbst schwere Lasten wie Küchenschränke lediglich mit Spaxschrauben ohne Dübel befestigt werden können. GUSSEK HAUS ist als eines der ersten Unternehmen in Deutschland für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet worden, weil diese Bauweise Ressourcen, Umwelt und Klima schont sowie die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen schützt.

 Der Beitrag entstand in Kooperation mit GUSSEK HAUS.

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