Das moderne Badezimmer der Familie Wehrendt.

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Das moderne Mad.
Foto: Studio 3001

Stadtnah, dennoch ruhig und idyllisch: Eine Doppelhaushälfte aus den Siebzigerjahren wurde zum neuen Zuhause der Familie Wehrendt. Erste dringende Maßnahme: die Badrenovierung.

”Zum ersten Mal Eigentümer der vier Wände zu werden, zwischen denen man wohnt, war toll und auch spannend“, resümiert Marie-Sophie Wehrendt. Renovierungsfragen waren vollkommenes Neuland. Fest stand aber, obwohl das Haus Liebe auf den ersten Blick war: Das Bad würde in diesem Zustand nicht einmal Liebe auf den fünften Blick werden. Lediglich seine Größe bot enormes Potential.

Der alte Radiator wurde gegen diesen schicken Designheizkörper eingetauscht.
Der alte Radiator wurde gegen diesen schicken Designheizkörper eingetauscht, der effizient den Raum wärmt und Platz für die Handtücher auf seinen drei Handtuchbügeln bietet, die in dynamischem Schwung „aus der Reihe tanzen“. Foto: Studio 3001

Ansonsten wirkte es, original erhalten aus dem Baujahr des Hauses, mit seinem Abfluss mitten im Raum, lieblos platzierten Sanitärobjekten, sichtbaren Siphons an dem alten Doppelwaschbecken und einer Glassteinwand an der Dusche mehr wie eine alte Waschküche. Immerhin: Eine großzügige Fensterfront versorgte den Raum mit viel Licht – nicht selbstverständlich bei einem Reihenhaus. Die Renovierung gaben die Wehrendts komplett in die Hände von Profis.

Badefreuden für die ganze Familie Wehrendt, an der sich besonders die beiden Töchter freuen.
Badefreuden für die ganze Familie Wehrendt, an der sich besonders die beiden Töchter freuen: die Badewanne mit einer Extratiefe von 50 cm und einer Füllmenge von bis zu 260 Litern. Foto: Studio 3001

„Ich war so überrascht, nicht nur von den handwerklich und technisch machbaren Lösungen“, erzählt Marie-Sophie von dem Besuch in der Fachausstellung und beim Installateur, „sondern eben auch von den heutzutage ausgeklügelten Produkten, die ganz speziell für den Renovierungsfall entwickelt oder optimiert wurden“.

Die Idee mit den beiden Waschtischen hatte der Fachberater in der Badaus-stellung
Die Idee mit den beiden Waschtischen hatte der Fachberater in der Badausstellung – praktisch und ästhetisch „für sie“ und „für ihn“. Die Sanitärinstallationselemente mit der farbigen Glasfront dienen gleichzeitig als Badmöbel mit einem seitlichen Auszug. Highlights setzen die ausdruckstarken Designarmaturen. Foto: Studio 3001

So wurden die beiden Waschtische und das Dusch-WC zum Beispiel mittels eines Installationselementes platziert, das einfach und schnell vor die Wand gestellt wird, alle Anschlüsse aufnimmt und dabei mit einer tollen farbigen Glasfront ohne Verfliesung schick aussieht. Ein extraflaches Duschplatzsystem ermöglichte die elegante bodengleiche Dusche, denn bei einer Modernisierung zählt jeder Millimeter.

Die Sanitärinstallationselemente mit der farbigen Glasfront dienen gleichzeitig als Badmöbel mit einem seitlichen Auszug.
Die Idee mit den beiden Waschtischen hatte der Fachberater in der Badaus-stellung – praktisch und ästhetisch „für sie“ und „für ihn“. Die Sanitärinstallationselemente mit der farbigen Glasfront dienen gleichzeitig als Badmöbel mit einem seitlichen Auszug. Highlights setzen die ausdruckstarken Designarmaturen. Foto: Studio 3001

Zusätzlich zur großzügigen Dusche sollte auf jeden Fall wieder eine komfortable Badewanne für die Familie zur Verfügung stehen. Die bekam ihren Logenplatz unter dem Fenster und hat ihre größten Fans in den beiden Töchtern, weil Kristina und Luisa hier besonders tief eintauchen können. Fast im Handumdrehen wurde das Bad aus den Siebzigern in die moderne Gegenwart „gebeamt“. Als es schon fertig war, merkten die Bauherren, dass daraus ein richtiger Wohnraum geworden war – zum Zeit verbringen, Wohlfühlen und Genießen. Deswegen wurde im Nachhinein sogar noch eine Öffnung zum Garten in Form der Terrassentür geschaffen. Die alte „Waschküche“ ist zum modernen Lieblingsraum avanciert, der nach Aussage des Hausherrn Stephan Wehrendt hart umkämpft ist: „Unsere ältere Tochter ist jetzt 13, wir warten eigentlich dauernd darauf, dass sie ihr Bett in das neue Bad stellt – dann kommt sie wohl endgültig gar nicht mehr dort heraus“.

Für die Renovierung war eine besonders flache Duschinstallation gefragt.
Für die Renovierung war eine besonders flache Duschinstallation gefragt, um den bodenebenen Schick zu ermöglichen. Mit
Punktablauf und minimaler Einbauhöhe von 65 mm, dazu die beiden Glasfestfelder als puristische Duschabtrennung, ist jetzt
modernster Duschkomfort gewährleistet. Foto: Studio 3001

Austattung

Badewanne „Titanic” von Happy-Pool; Duschplatz „Line E70”, Designheizkörper „Tabeo” und Duschabtrennung „Walk-In XC” von Kermi; Wandpaneele „Ocenova11“ in Anthrazit und Weiß von MocoPinus; Dusch-WC „AquaClean Sela” sowie Waschtisch- und WC-Modul „Monolith” von Geberit; Frottiertücher Serie „Verona” + „Modena” von Christy; Wasserführende Armaturen der Serie „Urquiola” von Hansgrohe; Requisiten: Möve, Dutz Collection und aus dem Fundus des Studio 3001.

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