Unendlich variabel: Waschtisch & Möbel.

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Keuco
Foto: Keuco

Sehr feine, grazile Formen bestimmen aktuell das Design der Waschtische. Sie werden oft durch neue Materialien erst möglich. Ob dann als einsamer Blickfang oder mit passendem Möbelprogramm – der Waschtisch ist das Zentrum im Bad.

Fingerfarben vom künstlerischen Nachwuchs, Motoröl vom Papa, jeden Tag Unmengen von Zahnpasta und Seife – vor allem das Waschbecken muss im Bad viel verkraften. Da soll das Material nicht nur reinigungsfreundlich, sondern auch sehr stabil sein. Aktuellen Modellen aus fast hauchdünner SaphirKeramik (Laufen) traut man das gar nicht zu – doch Korund, das in seiner Härte einzig von Diamant übertroffen wird, verleiht diesem neuen Werkstoff eine enorme Stabilität. Mineralgusswerkstoff ist auf breiter Ebene beliebt und bewährt, seine samtig anmutende Oberfläche ist widerstandsfähig und Kratzer können im Falle des Falles ganz leicht mit feinem Schleifpapier behoben werden. Schwerer, nicht so vielseitig formbar und bei „Verletzungen“ nicht so einfach zu reparieren ist die – immer noch meist verbreitete – Sanitär-Keramik. Dafür ist sie aber härter und verkraftet auch besonders gut Dinge wie Rost, Kalk, Haarfärbemittel oder ähnlich angriffslustige Substanzen, ihre Glasur ist hygienisch und einfach zu reinigen und besticht durch einen feinen Glanz. Glas-Waschtische sind genauso stabil und unempfindlich wie Keramik- und Mineralgussmodelle und haben eine riesige Farbauswahl zu bieten. Ein großer Vorteil ist ihre glatte, geschlossene Oberfläche, der sogar Säuren und säurehaltige Chemikalien nichts anhaben können. Modelle aus glasiertem Stahl überzeugen durch die absolute Präzision ihrer Flächen, Kanten und geometrischen Grundformen.

Modellvielfalt

Säulenwaschtische stehen als monolithischer Blickfang im Bad und sind tolle Designobjekte. Sehr beliebt sind seit Jahren Aufsatzbecken: Sie können kombiniert werden mit Platten verschiedenster Materialien wie Holz, Glas oder Naturstein, wie auch mit passenden Konsolen und Unterbauten. Außerdem gibt es Einbauwaschtische: Von oben in eine individuelle Platte oder einen Möbelunterbau eingesetzt, liegt die Waschtischkante auf der Platte auf, was viel Ablagefläche entstehen lässt. In sehr kleinen Bädern oder für Familien wird man sich wegen des Stauraums für ein Modell mit Unterschrank bzw. einen Möbelwaschtisch (Waschtisch und Unterbau sind hier füreinander konstruiert und gehen sozusagen ineinander über) entscheiden. Gerade im Bad müssen viele Kleinigkeiten untergebracht werden. Deshalb wird meist ein passendes Möbelprogramm mit Unterschränken, Hochschränken und Spiegelschränken gleich mit angeboten – in Breiten und Höhen und gegebenenfalls sogar Einbautiefen flexibel für jede Badgröße wählbar. In zahlreichen Tests untersucht die DGM (Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.), ob die Badmöbel der Hersteller den hohen Anforderungen im Feuchtraum gerecht werden – wird das „Goldene M“ verliehen, ist man hier qualitativ auf der sicheren Seite. Außerdem gehört auch oft gleich WC und Bidet mit zur Badserie – so wird das Bad in einer einheitlichen Designsprache zum Wohlfühlraum.

Qualität am Waschtisch

Die Beleuchtung am Waschplatz sollte blend- und schattenfrei sein. Optimal sind verschiedene Lichtfarben, die je nach Anforderung wählbar sind. Gedämpfte Türen und Vollauszüge der Möbel erleichtern den Badalltag. Spiegelschränke sind am besten innen und außen verspiegelt sowie mit einem Dosen-/Schalterelement und Magnetleiste ausgestattet.

In zwei verschiedenen Korpustiefen, mit doppelseitig verspiegelten Schranktüren und einer Aufsatzleuchte mit moderner LED-Technik sorgen die Lichtspiegelschränke „pure“ und „flat“ für eine blendfreie, gleichmäßige Ausleuchtung und zusätzlichen Stauraum im Bad. Foto: Emco
In zwei verschiedenen Korpustiefen, mit doppelseitig verspiegelten Schranktüren und einer Aufsatzleuchte mit moderner LED-Technik sorgen die Lichtspiegelschränke „pure“ und „flat“ für eine blendfreie, gleichmäßige Ausleuchtung und zusätzlichen Stauraum im Bad. Foto: Emco
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