Wellness zuhause in großen oder kleinen Bädern.

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Sauna
Foto: B+S Finnland Sauna

Wellness „daheim“: Eine Auszeit nehmen, in betörenden Düften schwelgen, den weichen Dampf tief einatmen oder in warmes blubberndes Wasser sinken … Warum soll das nur im Wellnessurlaub möglich sein? Lieber jeden Tag – zuhause!

In der Sauna stärken wir unsere Abwehrkräfte, optimieren unseren Stoffwechsel, das Herz-Kreislaufsystem und den Blutdruck und erholen uns. Aber nur, wenn wir regelmäßig und längerfristig saunieren.Gut also, wenn man eine eigene Sauna im Haus hat, denn das spart Zeit und macht den Saunagang zu einer angenehmen Erholung in privater und schöner Atmosphäre. Das Platzangebot muss nicht riesig sein. Moderne Saunakabinen gibt es schon ab etwas mehr als einem Quadratmeter Platzanspruch und viele lassen durch große Glasflächen auch dann kein beengtes Gefühl entstehen. Ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die der individuelle, „maßgeschneiderte“ Saunabau bei kniffligen Raumverhältnissen, z.B. unter Dachschrägen, bietet. Je nach Bauart wird die finnische Sauna über einen Elektro- oder Holzofen beheizt. Dabei werden Temperaturen von 80 °C bis 100 °C und eine extrem trockene Luftfeuchtigkeit erreicht. Für diejenigen, sich mit milderer Hitze und etwas höherer Luftfeuchtigkeit wohler fühlen, bietet sich die Infrarotkabine an. Über eine flächendeckende Infrarot-Bestrahlung wird Hitze erzeugt, die bei Auftreffen auf die Haut eine wohlige Wärme freisetzt.Im Gegensatz zur finnischen Sauna ist für den Betrieb einer Infrarot-Kabine eine normale 230-V-Steckdose ausreichend, die Kabine kann selbst installiert werden. Die Luft wird in der Infrarot-Sauna langsam aufgewärmt und erreicht Temperaturen von 38 °C bis 43 °C. Die hohe Luftfeuchtigkeit entlastet die Lungen und Bronchen. Die Durchblutung wird gefördert, die Immunabwehr gestärkt, der Körper von Giftstoffen entschlackt und Muskelverspannungen gelöst.

Wellness im Bad.
Wellness ist im kleinen Bad genauso gut möglich. Die superkompakte Sauna „Inipi B“ nimmt lediglich knapp 1,4 m2 in Anspruch. Foto:  Duravit

Weicher Dampf, wohliges Wasser

Die feuchtigkeitsspendende Wirkung in der Dampfdusche oder dem Dampfbad macht die Haut elastischer, beugt Falten vor und bekämpft Cellulitis. Die niedrigen Temperaturen zwischen 43 °C bis 46 °C und die relative Luftfeuchte von 100% sind ideal zum Entspannen. Besonders gesund ist der heiße Dampf bei Erkrankungen der Atemwege und rheumatischen Beschwerden, zudem fördert er die Durchblutung, der ganze Körper wird entgiftet und entschlackt, Verspannungen der Muskulatur werden schonend gelöst. Je nach Modell kann man meist verschiedene Klimastufen wählen, von mild bis sehr warm. Der Dampf kann außerdem durch wohltuende Zugaben von Kräutern oder Aroma angereichert werden und mit Lichttherapie ergänzt werden. Und das Beste daran: Wo eine Dusche Platz hat, kann auch meist eine Dampfdusche eingebaut werden. So hat man alle Funktionen für Alltag und Wellness-Tag in einem Produkt.Dasselbe gilt für das Whirlbad: Es ist in nahezu jeder Badewannengröße möglich und benötigt keinen Extra-platz. Je nach Budget oder Ansprüchen können es nur einzelne Düsen für die entspannende Rückenmassage sein bis hin zur champagnerartigen Ganzkörpermassage, die durch die Beimengung vom Luft besonders prickelnd wirkt. Schulter- und Lendenpartie werden massiert, die Fußreflexzonen werden stimuliert. Dabei wird die Durchblutung angeregt und der Organismus gestärkt. In einem Whirlpool gibt es große und kleine, feststehende oder rotierende Düsen. Man unterscheidet hier zwischen Air-Jets und Hydro-Jets. Whirlsysteme sind also als Wassersystem, Luftsystem oder – die Luxusversion – einer Kombination aus beiden erhältlich. Mit SoundModul und LED-Unterwasserfarblicht wird es ein Erlebnis für alle Sinne. Intelligente Reinigungssysteme sorgen für eine automatische Säuberung und Desinfektion. Der Einbau sollte durch einen Profi erfolgen. Übrigens wird mit dem Einbau eines Whirlpools eventuell bei der Hausratversicherung eine Erweiterung des Versicherungsschutzes notwendig. Wellness bedeutet einfach Wohlfühlen – und dafür braucht es nicht nur technische Produkte. Ignorieren Sie E-Mails und SMS, versüßen Sie sich den Badaufenthalt mit Duftessenzen, Kerzenlicht und schöner Musik – so bleibt der Alltag draußen.

Kerze
Foto: thinkstock/jay-rog

Wellness-WC

Sogar das WC kann zum Wohlfühlen beitragen: Ganz einfach per Knopfdruck fährt der verborgene Duscharm aus, reinigt sanft mit einem optimal temperierten Wasserstrahl, trocknet zart mit einem Föhn und hinterlässt ein Gefühl von purer Sauberkeit und absoluter Frische. Je nach Ausführung können alle Einstellungen bequem über ein Touch-Panel gesteuert und sogar für verschiedene Benutzer gespeichert werden. Dabei sieht man dem Dusch-WC seine Technik mittlerweile nicht mehr an. Gefällig gestaltet, fügt es sich in jeden Raum ein. Für die Modernisierung gibt es einfach zu installierende Komplettanlagen, die die Technik und alle Anschlüsse z.B. hinter einer farbigen Glasplatte hübsch verbergen.

 

Foto: Geberit
Foto: Geberit

 

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