Gutes Licht im Schlafzimmer kann den Unterschied zwischen Erholsamkeit und Schlaflosigkeit ausmachen. Mit diesen drei Tipps erfahren Sie, wie ein Beleuchtungskonzept geschickt umgesetzt werden kann.

1. Lichtplanung beginnt bei der Grundbeleuchtung

Als grundlegendes Licht im Schlafzimmer empfiehlt sich eine Kombination aus Decken-, Wand- und Einbauleuchten – idealerweise mit verstellbaren Lichtkegeln. Dadurch kann man sich im Raum orientieren und hat zudem gutes Licht zum Lesen.

Dabei ist es wichtig, dass durch das Licht die Farben der Kleidung im Kleiderschrank echt und gut erkennbar sind. Demnach ist es ratsam, Einbaustrahler auf den Schrank zu richten, da das Licht bei geschlossenen Türen in den Raum reflektiert, während bei offenen Türen der Innenraum des Schranks ausgeleuchtet wird.

Optimales Licht im Schlafzimmer sollte immer funktional und stimmungsvoll zugleich sein. Hierfür eignen sich dimmbare Leuchten, da sie flexibel einsetzbar sind. Damit kann das Schlafzimmer hell ausgeleuchtet werden oder in gedämmten Licht für eine entspannte Atmosphäre sorgen.

Lichtszene im Schlafzimmer
Eine Mischung aus direktem und indirektem Licht im Schlafzimmer ist empfehlenswert. Foto: Prediger Lichtberater

2. Die richtige Lichtfarbe ist entscheidend

Lichtinseln und indirekt beleuchtete Bereiche gestalten die Stimmung des Schlafzimmers maßgeblich. Dadurch entsteht eine beruhigende Atmosphäre für Körper und Geist. Die Lichtfarbe spielt dabei auch eine entscheidende Rolle: Licht kann die Hormone Melatonin und Cortisol beeinflussen. Beide Hormone steuern den Wach- und Schlafrhythmus des Menschen.

Warmweißes Licht von bis zu 3300 Kelvin ist vergleichbar mit dem Licht nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang. Am besten eignet sich eine Farbtemperatur bis zu 2700 Kelvin, da der hohe Rotanteil beruhigt. Leuchten, die ihre Farbtemperatur dynamisch ändern können, sind für das passende Licht im Schlafzimmer besonders gut geeignet.

Schlafzimmerbeleuchtung: Nachttischlampe und Regal in einem
Die Wandleuchte „Oskar on the Shelf“ bietet dank biegsamem Schwanenhals maximale Flexibilität. Der Clou: ein integrierter USB-Anschluss zum Laden des Smartphones. Foto: Lampenwelt.de

3. Das Bett besonders beleuchten

Für Menschen, die im Bett lesen, ist ein gutes Leselicht extrem wichtig. Hierfür eignen sich sowohl Tischleuchten, die auf dem Nachttisch platziert werden, als auch fest installierte Pendel- oder Wandleuchten.

Zu starker Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen lässt die Augen schnell müde werden. Um das Licht immer passend steuern zu können, sollte die Lichtschaltung im Schlafzimmer getrennt funktionieren. Dadurch entsteht immer die passende Lichtstimmung und es kann zudem jede Seite des Betts einzeln angesteuert werden.

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