Damit sich alle Hausbewohner rundum wohl fühlen: Wir haben Tipps von einer Interior-Designerin für mehr Hygge in den eigenen vier Wänden. Foto: FollowTheFlow/stock.adobe.com

Mit Hygge holt man sich noch mehr Gemütlichkeit und Behaglichkeit in die eigenen vier Wände. Aber wie verpasst man seinem Zuhause mehr Hygge? Wir fragten Einrichtungsexpertin und Interior Designerin Sandra Schwertfeger nach fünf Tipps für mehr Hygge.

Einrichtungsexpertin und Interior Designerin Sandra Schwertfeger. Foto: Inter IKEA Systems B.V.

Immer mehr Menschen möchten skandinavisch wohnen. Der bekannteste Scandi-Style kommt aus Dänemark. Hier ist Hygge ein zentraler Bestandteil der Alltagskultur. Für die Dänen ist das Zuhause das „Hygge-Hauptquartier“. Entsprechend liegt der Fokus der Inneneinrichtung auf Schlichtheit, Funktionalität, Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Ästhetik.

Wie schafft man sich ein „hyggeliges“ Zuhause? Wir fragten bei Interior Designerin Sandra Schwertfeger nach.

1. Auf natürliche Materialien setzen

Beispiele für natürliche Materialien sind Wolle, Baumwolle, Leinen, Leder, Rattan, Sisal, Seegras und vor allem ganz viel Holz. „Dabei spielt für mich auch Nachhaltigkeit eine große Rolle“, so Sandra Schwertfeger.

Und so sind natürliche Materialien wie Wasserhyazinthe, Kork, Bananenfasern, Rattan und Bambus schnell nachwachsend und somit nachhaltig. „Diese Materialien sind natürlich und erneuerbar und verleihen dem Produkt, in dem sie verwendet werden, immer einen besonderen Charakter.“

Schlafzimmer im Hygge-Stil.
Natürliche Materialien sorgen für ein angenehmes Raumklima. Foto: Inter IKEA Systems B.V.

2. Licht und Beleuchtung richtig einsetzen

„Licht hat enorme Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und kann unsere Stimmung beeinflussen“, betont Einrichtungsexpertin Sandra Schwertfeger. Jedes Zimmer brauche deshalb eine Mischung aus dekorativem und funktionalem Licht, um eine angenehme Atmosphäre für die unterschiedlichen täglichen Aktivitäten zu Hause zu kreieren.

„Für eine entspannte Atmosphäre empfiehlt es sich, auf ein warmes, diffuses Licht zu setzen“, so die Expertin. Dies erreiche man, indem kleinere Leuchten im Raum verteilt werden, die Licht streuen. Tipp: Leuchten, bei denen der Schirm aus Stoff, Papier oder Glas hergestellt ist, streuen Licht ganz besonders, weil das Licht zuerst durch den Schirm gefiltert wird.

Hygge Wohnzimmer
Wenn es draußen kalt und stürmisch ist, ist es in einem hyggeligen Zuhause umso schöner. Helle Holzmöbel sorgen für eine freundliche Stimmung. Foto: Lampenwelt

3. Flauschig weiche Teppiche

Teppiche sind nicht nur optisch ein Highlight. „Sie fühlen sich auch angenehm unter den Füßen an und können sich positiv auf Akustik und Raumklima auswirken“, meint Sandra Schwertfeger.

„Im Herbst und Winter können Teppiche sogar helfen, Heizkosten zu sparen„, so die Wohnexpertin weiter. „Denn ein weicher Teppich fühlt sich wesentlich wärmer an als ein kalter Fliesenboden.“

4. Kuschelige Wolldecken und weiche Kissen

Wolldecken und kuschelige Kissen schaffen eine wohlige Atmosphäre und Wärme, wenn wir es uns gemeinsam gemütlich machen wollen.

Wohnzimmer mit Regal von Ikea.
Sorgen Sie für Ordnung, denn das schafft Ruhe. Foto: Inter IKEA Systems B.V.

5. Clevere Aufbewahrungslösungen

Ein aufgeräumtes, organisiertes Zuhause sorgt für Behaglichkeit. „Denn wenn alles seinen Platz hat und kein Chaos herrscht, können wir richtig entspannen“, sagt Sandra Schwertfeger.

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